„Die große Kraft der Geschichte liegt darin begründet, dass wir sie in uns tragen, in vielerlei Hinsicht unbewusst von ihr gesteuert werden und, dass Geschichte buchstäblich in allem, was wir tun, präsent ist.“
James Baldwin, „The White Man‘s Guilt“, 1965.

Der Mensch macht seine Geschichte selbst. Dabei schaffen wir stetig neue gesellschaftliche Verhältnisse.
Indem wir Geschichte so begreifen und entsprechend Geschichtswissenschaft so betreiben, dass sie dem Verstehen und der Aneignung der eigenen Geschichte dienlich ist, fördern wir Engagement, gesellschaftliches Eingreifen und argumentative Auseinandersetzung für die Entwicklung menschenwürdiger Verhältnisse. Geschichtswissenschaft macht dann Sinn und Freude.
Geschichtswissenschaftler:innen, egal ob Studierende oder Lehrende, dürfen und müssen in diesem Sinne parteilich sein gegen Rechts, für Frieden und die Verwirklichung sozialer Gleichheit. Geschichtsbild und Geschichtsbewusstsein sind insbesondere in Zeiten, in denen CDU und AfD die Kriegstrommel schlagen von hoher Bedeutung.
Dafür, dass Geschichtsstudium in diesem Sinne zu gestalten sind alle, materiellen, wie geistigen Einschränkungen zu überwinden. Nichts darf dem im Wege stehen, in der Tradition Fritz Fischers der Erforschung von Kriegsursachen nachzugehen, um den Krieg zu überwinden. Nichts darf dem im Wege stehen, der Aneignung und Verwirklichung der Konsequenzen aus der Befreiung vom Faschismus nachzugehen. Geschichtswissenschaft zu betreiben, bedeutet Geschichte zu schreiben. Dabei sind alle gefragt.
In Auseinandersetzung um Studienstrukturen und Wissenschaftsinhalte, in Veranstaltungen, mit Aktionen zur Ausfinanzierung und in kritisch, munterer Gremientätigkeit wirken wir als Kritische Fachschaftsaktive im Fachbereich Geschichte und darüber hinaus für:

  • egalitäre Lehr- und Lern-formen (Projektseminare, studentische Seminare), die darauf gerichtet sind, ein kritisch eingreifendes Studium durch den Abbau von Restriktionen (Anwesenheitspflicht, Pflichtpraktika) und Reduktion von Leistungsvergleichen (Prüfungen, Noten, Latein als Zugangsvoraussetzung) zu ermöglichen.
  • ine studentische Kultur, die durch lebendigen Austausch, anregende Gespräche und ein solidarisches Miteinander geprägt ist. Durch Veranstaltungen, Gedenkveranstaltungen (Bücherverbrennung – Nie wieder!, 8.Mai: Tag der Befreiung), die Umbenennung der Hörsäle des Philosophenturms, die Neugestaltung der Ausstellung des Fachbereichs involvieren wir alle in die Auseinandersetzungen in der Universität und sorgen für den einen notwendigen kulturellen Aufbruch.
  • soziale Verbesserungen. Dafür sind wir aktiv in der Kampagne „BAFöG für Alle!“, für die Ausfinanzierung des Studierendenwerks und für die Ausfinanzierung der Universitäten (https://ag-ausfinanzierung.blogs.uni-hamburg.de/). Da Bildungs-, Kultur-, Sozial- und Gesundheitsbereiche insgesamt ausfinanziert sein sollten sind wir Teil der Kampagne Schluss mit Austerität! (https://schluss-mit-austeritaet.de/).

Dieses Engagement macht Freude, befreit und gelingt am besten, je mehr Studierende sich zusammenschließen und dafür aktiv werden.

Deshalb: Wähle die Kritischen Fachschaftsaktiven – Wähle selbst aktiv zu werden!